Montag, 28. April 2008

Skype, England, spackige Outfits...



Hallo,

wir sind nun endlich in England gelandet, und wir haben hier internet im Zimmer. Das heisst ihr koennt uns auf skype anrufen, funktioniert echt gut.

Mein Username ist

DrRock777

Also los, DJ, installier dir skype und los gehts.

So jetzt gehts los, erster Tag im Krankenhaus, so wie ich das mitbekommen habe faengt man hier erst um 9 an. Das waere natuerlich saucool.


Also liebe Gruesse an alle,

ruft kraeftig an,

Buffer+Anne

Samstag, 26. April 2008

Drakenberg pt 2







Hallo,
nach dem letzten Arbeitstag sind wir dann schliesslich zu den Drakensbergen aufgebrochen. Die Natur da ist echt geil. Wir sind im Royal Natal Park gewandert, haben da Affen und zich Vogelarten gesehen. Dort haben wir sonen ewig Traveller getroffen, Mike, der seid 3 Jahren unterwegs ist. Der macht Special Effects fuer Filme (hat die Queen in "Die Brueder Grimm" explodieren lassen") und war wirklich ueberall. Mit dem sind wir dann ein bischen gewandert. Spaeter sind wir nach Clarens weitergefahren, ein wirklich idyllisches Doerflein am Golden Gate National Park. Dort gab es 120 Bed and Breakfasts und 20 Kunstgallerien. Das Dorf sah aus, wie so ne Alternative-/Hippie-Kommune. Und dann kam der Schnee. Am naechsten Tag lag tatsaechlich Schnee und die Temperaturen fielen auf -4C. Am naechsten Tag war dann alles wieder weg. Leider gibbet davon keine Bilder, da mir am letzten Tag, nachdem wir in Durban unsere Formulare zur Uni gebracht haben, nochmal dick shoppen gewesen waren und ein letztes mal gebraait haben, unsere Kamera geklaut worden. Also endlich doch etwas passiert.
Dann sind wir nach Kapstadt geflogen, haben da am Flughafen uebernachtet und sind schliesslich wieder nach Hause geflogen.

Morgen gehts ab nach England, Cambridge erwartet uns. Mal sehen wies da so wird...


Liebe Gruesse an alle,

Buffer+Anne

PJ in Empangeni, ein kurzes Resumee




Hallo,
Ich denke die Zeit im Ngwelezana Hospital war wirklich gut. Wir waren Teil des Teams, durften eine komplette Station selber betreuen, was teilweise wirklich hart war. Wenn jemand unheilbar krank war mussten wir mit den Angehoerigen sprechen, wir waren dafuer verantwortlich, dass der Patient auf beiden Beinen das KH verlässt. Aber wir haben dadurch denke ich auch shr viel gelernt, wir haben Lumbal-, Ascites-, Pleura- und sonstige Punktionen erlernt, ein Riesenspektrum an Herz und Lungengeraeuschen gehoert, usw.
Das schoenste war aber, wenn man sehen konnte, dass man sen Patienten, die oft sehr arm und aengstlich waren wirklich helfen konnte. Ich erinnere mich an eine Patientin, Pretty (die Zulus fragen immer ihre Vorfahren-Geister bevor sie ihren Kindern Namen geben und die sagen denen dann wie das Kind sein wird, deshalb gibt es Namen wie Motorcar, SMS, oder Matric exam), ein blindes Maedchen, was wirklich sehr krank kam und mit einem strahlenden Laecheln wieder aus dem Krankenhaus gegangen ist.
Frustrierend war aber eins: HIV. Ich wuerde sagen 80% der Patienten waren positiv, auf der Station habe ich 3 Patientinen unter 30 sterben sehen aufgrund von HIV-related diseases. Das schlimme ist, dass man diesen Patienten oft nicht mehr helfen koennen, da sie oft zu spaet kommen, ohne zu wissen, dass sie AIDS haben.
Umso ermutigender war es immer mal Patienten zu sehen, die negativ waren, denen man den Diabetes einstellt und wieder heimschickt.
Naja, alles in allem war es wirklich eine geniale Zeit auf der Station E, mal sehen ob der Rest unseres PJs auch so spannend wird (was ich zu bezweifeln wage, aber mal sehen).
Gruss 
Buffer und Anne

Freitag, 25. April 2008

The flying doctors...






Hallo,
unsere letzten Tage im Krankenhaus sind angebrochen. Am letzten Donnerstag war fuer uns nochmal ein absolutes Highlight, dass wir mit Dr. Dedicoat nach Mseleni, einem kleinen Krankenhaus nahe der Mozambique Grenze, fliegen durften. Wir sind mit soner kleinen Chessna da hin gebrettert, geflogen von soner Missionsgesellschaft und ich durfte sogar mal steueren (uh wie das erste mal Lenkrad halten....)
Dort war es eigentlich ganz cool, das Krankenhaus liegt halt total ab vom Schuss nahe Kosi Bay. Die Aerzte, meist Europaer, wohnen auf dem Gelaende, koennen also die Tee Pause im Kreis der Familie nehmen und fuehlen sich ganz wohl, obwohl sie echt sauviel arbeiten muessen. Dr Dedicoat hat dort ne Problemrunde gemacht und einige Spezialfaelle in der Clinic gesehen.
Auf dem Rueckflug wars dann doch recht rumpelig und mir war etwas schlecht.
War aber echt cool der Besuch bei den Hippie Aerzten...
Am naechsten Tag sind wir dann zu den Drakensbergen pt. 2 aufgebrochen....

Dienstag, 8. April 2008

huiuiuiui






Hallo,

Ich wollte mich mal wieder melden, da seit laengerem das Internet nicht ging aber nun.

An den letzten zwei Wochenenden haben wir echt viel gemacht. Am bvorletzten waren wir in sonem Zulu-Dorf, welches die Kulisse fuer den Shaka Zulu Film war. Das war ganz witzig, da der Haeuptling da anscheinend immer Marijuhana raucht und immer nur grinsend auf sonem Hocker gesessen war. Dann haben wir noch ein Fort in Eshowe besucht, was einmal von den Englaendern erbaut wurde. Auch die Norweger hatten Missionare da, weswegen ueberall norwegische Flaggen rumhaengen. Es war auf jedenfall echt lustig.
Abends hatten wir dann ein Fondue, was meine Theorie, dass die SAner sich am ungesundesten von allen ernaehren. Fondue funktioniert hier mit kochendem Fett, wo Gemuese und hauptsaechlich Fleisch reingehaengt wird. Danach wird das ganze noch in fettige Sossen gewammst... War aber geil. Am naechsten Tag sind wir im Nationalpark von Mtunzini gewandert, das war richtig subtropisch da, ein wenig wie man sich den Dschungel vorstellt. Da haben wir auch ne Schlange geshen, die fast 2 m lang war und saugiftig, die Maedchen sind voll hysterisch geworden...

Diese Wocheneende waren wir in St. Lucia und haben gecampt. Wenn SAner campen heisst das, Sie haben richtige Matratzen dabei, zig Elektrogeraete, Licht, Stuehle, Tische, Bier, Wuerste... usw. Das war echt cool. Wir haben aber am ersten Tag so derbe Party gemacht, das am naechsten Tag um 5Uhr, als wir aufgestanden sind alle dermasen im Sack waren. Wir sind dann anch Cape Vidal gefahren, wo ein SUper Strand ist und wo man durch einen Nationalpark faehrt wo wir Wild und Nilpferde usw gesehen haben. Am Strand haben wir dann erstmal alle geschlafen, sind aber auch noch geschnorchelt, was echt cool war, wie in nem Aquarium zu tauichen. Abends hat Chris uns dann eine Poikje, eine Art Eintopf, den amn ueber offenem Feuer kocht. Und dann ist uns auch noch der Alk. ausgegangen, was ganz gut war, da wir am naechsten Tag dermassen im Sack waren, dass wir erstmal um 5 Uhr ins Bett sind.

Naja, also recht viel Action. Fuer unsere letzten beiden Wochenenden steht nochmal Drakensberg und iurgendwas anderes an. Dann fahren wir nach Durban zum shoppen und so und fliegem am 24. nach Kapstadt zurueck.

Also Bilder geibbet spaeter auch noch.

Bis denn,

Buffer und Anne

Mittwoch, 2. April 2008

Alan Paton - Denn Sie sollen getroestet werden

Hallo,

ich habe die Tage ein Buch von Alan Paton gelesen wo es um die Probleme der schwarzen Afrikaner in den 50er Jahre geht. Das Buch ist in den 50er Jahren geschrieben worden und ich habe eine Passage gefunden die irgendwie genau die heutige Situation beschreibt. Da Alan Paton die wohl etwas edlere Semantik aufweist als ich will ich den Auszug mal zitieren:

"(...)Von einem Tag auf den anderen leben wir, wir haengen noch mehr Schloesser an unsere Tueren, wir schaffen uns einen schoenen, scharfen Hund an, sobald des Nachbars schoene, scharfe Huendin Junge hat, und wir klemmen unsere Handtaschen fester unter den Arm; und auf die Schoenheit der Baeume bei Nacht, das Verzuecktsein Verliebter unter dem Sternenhimmel, darauf muessen wir eben verzichten. Wir verzichten darauf, durch mitternaechtige Strassen, so schoen betrunken nach Hause zu gehen, und auf den Abendgang uebers Feld im Sternenlicht verzichten wir. Wir werden immer auf der Hut sein und dies und jenes aus unserem Leben ausschalten und uns mit Sicherheit und Vorsicht umzaeunen. Unser Leben wird enger und aermer sein, aber es wird noch ein Herrenleben sein; und wenn schon in Furcht leben, so wird es wenigstens nicht die Furcht vor dem unbekannten sein. Und das Gewissen wird darniedergehalten; das Licht des Lebens wird nicht ausgeloescht, aber doch unter den Scheffel gestellt, und dort wird es behuetet fuer ein Geschlecht das einmal wieder davon leben wird, irgendwann, noch lange nicht; und wie es dazu kommen kann und wann, darueber wollen wir erst gar nicht nachdenken."

Hoert sich vielleicht schlimmer an als es ist, aber es ist wirklich so, man ist in einem wunderschoenen Land, traut sich es aber nicht zu erkunden.

Naja, sonst gehts uns gut, am Wochenende fahren wir Schnorcheln und Nilpferde anschauen.

Melden uns dann wieder,

Buffer +Anne